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Was passiert, wenn Gmail, GitHub und Notion an OpenHuman hängen?

OpenHuman mit Gmail, GitHub, Notion — Memory Tree und auto-fetch
Das übliche Arbeitungsdreieck füllt den Memory Tree lokal — der Kern ist auto-fetch, kein weiterer Chat-Tab.

Nach der Installation von OpenHuman habe ich bewusst nicht alle 118 Integrationen aktiviert. In der GitBook-Doku stehen Gmail, Notion, GitHub, Google Kalender, Slack … Für Solo-Entwickler und kleine Teams steckt der Alltagskontext meist in einem Dreieck: Mail für Zusagen, Notion für Specs, GitHub für Lieferung. Nur diese drei habe ich angebunden und 72 Stunden beobachtet, was lokal passiert.

Kurzfassung: OpenHuman ist kein „drei Tabs in einem Chat“. Nach OAuth wächst der Memory Tree auf der Platte — standardmäßig etwa alle 20 Minuten holt auto-fetch (Doku) neue Mails, Seitenänderungen und Repo-Aktivität, presst sie zu Markdown und schreibt SQLite plus ein Obsidian-ähnliches Vault. Die Chat-Qualität ändert sich verzögert und kumulativ: erste Stunden kaum spürbar, ab Tag zwei bessere Querfragen, ab Tag drei spürt man Platte und Rauschen als Kosten.

Beta: Early Beta. Stand öffentliche Releases ~Mai 2026. Für Produktion Release pinnen.

1. Warum zuerst Gmail, GitHub, Notion

  • Gmail — Scope-Änderungen, mündliche Deadlines, Verträge; oft nie in Notion.
  • Notion — PRDs, API-Verträge, Protokolle; strukturiert, aber losgelöst von Repo und Mail.
  • GitHub — Merges, CI, Issue-Versprechen; Lieferwahrheit in anderer UI als Vertriebsmail.

ChatGPT oder Copilot schlucken jeweils einen Paste — drei bewegliche Quellen dauerhaft ausrichten können sie nicht. Repo: tinyhumansai/openhuman. Always-on: OpenHuman auf Cloud-Mac.

2. Tag null: OAuth und erster Fetch

  1. Gmail — kein „gesamtes Postfach“, eher 30 Tage oder Important-Label.
  2. Notion — nur aktive DBs/Seiten.
  3. GitHub — pro Org/Repo; Hobby-Repos weglassen.

Nach dem letzten „Zulassen“ wirkt die UI noch nicht brillant. Vollabzug im Hintergrund; Activity Monitor zeigt dauerhaftes Lesen/Schreiben. Memory Tree (Wiki) mit gmail/notion/github-Zweigen.

Vault-Struktur
memory/
├── gmail/threads/
├── notion/pages/
└── github/repos/

„Fass meine letzte Woche zusammen“ sofort danach bleibt vage — normal vor Querverknüpfung.

3. Wie jede Quelle im Index aussieht

Quelleauto-fetchIm TreeRauschen
GmailNeu, Threads, LabelsMarkdown pro ThreadNewsletter, GitHub-Mail
NotionSeiten, DB-Zeilen.md pro SeiteLeere Templates, Archiv
GitHubPush, PR, Issuespro Repodependabot, Bots

Alles wird zu Markdown geflatten — diff- und durchsuchbar. .md im Finder öffnen trennt Fetch-Fehler von Modell-Fehlern.

4. Ab Tag zwei: Querfragen

Nach 4–6 auto-fetch-Zyklen (über Nacht) trafen u. a. (anonymisiert):

  • Launch in Mail von 6/15 auf 6/22 — Notion-PRD und GitHub-Milestone konsistent? → Abweichungsliste.
  • Welche PRs in Repo X diese Woche — passt zum Mail-Scope?
  • Rate-Limit aus Protokoll — im Code?

Gemeinsam: Abgleich und Drift, kein Code schreiben oder Mail senden. Ausführen ist OpenClaw — Gedächtnis und Aktion trennen.

5. Drei Überraschungen

5.1 Platte wächst schneller als der Chat

48 h: unter 200 MB → ca. 1,2 GB. Monorepo-Historie und große Notion-DBs. Täglich du -sh.

5.2 Rauschen vergiftet Wochenrückblick

GitHub-Mails in Gmail, leere Notion-Seiten, dependabot — alles indexiert. Label-Filter, archived Repos ignorieren, Prompt einschränken.

5.3 Deckel zu = Sync-Lücke

Zwei Stunden Meeting, Deckel zu — Log-Lücke, „Hat der Kunde gestern geantwortet?“ daneben. Schlaf stoppt Fetch — kein Bug. Always-on-Mac oder kein Schlaf beim Zuklappen.

6. Nach einer Woche: Gewohnheiten

  1. Morgens 5 Min. — Kundenmail, blockierende PRs, Notion urgent (24 h).
  2. Vor Antworten — Scope-Mail aus Thread + Notion-API-Seite entwerfen.
  3. Freitag — Inkonsistenzen über drei Quellen, .md stichprobenartig prüfen.

Calendar/Slack noch nicht — erst das Dreieck rechtfertigen. Viele Meetings → Calendar oft besser als vierter Connector als Slack.

7. Vier Regeln vor dem Anbinden

  1. Quellen stufenweise, je 24 h Platte/CPU beobachten.
  2. Memory Tree als Quelle der Wahrheit.
  3. Cloud-Modell = Mail-Snippets gehen raus — Firmenmail mit DLP nicht auf privatem Zwilling.
  4. SQLite + Markdown verschlüsselt sichern.

8. FAQ

Q1: Reichen drei?
Für viele Wissensarbeiter zur Validierung ja. Erst Rauschen/Platte, dann mehr Quellen.

Q2: Gmail Gemini / Notion AI?
Einzel-App vs. persistenter Quellenindex lokal.

Q3: Private Repos?
Token lokal; Risiko ist Vault-Leak. FileVault, kein öffentlicher Cloud-Sync.

Q4: 72 h entscheiden?
Meist ja. Morgenroutine spart Zeit → Always-on prüfen.

Q5: Cloud-Mac Pflicht?
Nein — zweimal Deckel-Lücke → nächster Abschnitt.

Deckel zu, Sync stoppt? Drei Quellen auf Always-on-Mac

Gmail + Notion + GitHub auto-fetch braucht einen dauerhaft wachen Host. Laptop-Sleep und instabiles Reise-WLAN hinterlassen Lücken im Memory Tree. Nuvcloud M4 Mac mini: SSH/VNC, erweiterbare Platte, Tages-/Monatsmiete.

Details: OpenHuman Cloud-Mac-Leitfaden oder Preise für eine Woche Tagesmiete.

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